POTSDAM - Die Katastrophe in Japan hat auch in Brandenburg eine Debatte über die Nutzung von Kernenergie ausgelöst. Mit scharfen Worten kritisierte Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) die schwarz-gelbe Bundesregierung. Das geplante Moratorium zur dreimonatigen Aussetzung der Laufzeitverlängerung von deutschen Atomkraftwerken sei eine „bloße Worthülse“, erklärte Platzeck gestern. Er hielt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zugleich ein „durchsichtiges parteipolitisches Manöver“ vor, das nur zur Beruhigung der Bevölkerung vor den kommenden Landtagswahlen diene.
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