Mo
09
Jan
2012
Polizei-Offensive weckt Hoffnung
Forst/ Guben: Mit einer zusätzlichen Hundertschaft reagiert Brandenburgs Polizei auf die steigende Grenzkriminalität. Zusätzliche Streifen und Kontrollen sollen das Sicherheitsgefühl der Bürger in den kommenden Monaten erhöhen. Doch reicht das? Kommunen und Unternehmer atmen zunächst einmal auf. Die stärkere Polizeipräsenz an der Neiße sorgt beim Geschäftsführer des Kieswerks in Schlagsdorf, Joachim Gorr, für Aufatmen. „Das ist der richtige Weg“, sagt er. Das Unternehmen am Schlagsdorfer Bahnhof, etwa 800 Meter vom Grenzübergang Gubinek entfernt, verzeichnete im vergangenen Jahr Schäden infolge von Diebstählen und Sachbeschädigungen in Höhe von etwa 80 000 Euro. „Wir haben 15 Fälle zur Anzeige gebracht, alle Verfahren sind eingestellt worden“, sagt er. Motoren am Transportband, Spezialtechnik und Getriebe sowie Treibstoff wurden gestohlen. Gorr begrüßt die Polizeiaktion. Doch er sieht einen „Systemfehler“ bei der Öffnung der Grenzen: „Es kann doch nicht sein, dass die Polizei Verdächtige nicht über die Grenze verfolgen darf. Die jeweiligen Beamten aus Deutschland und Polen müssten den Polizeifunk des Nachbarn abhören können und in gemeinsamen deutsch-polnischen Streifen unterwegs sein“, so Gorr. Derzeit sieht er erste Erfolge: „Seit September ist nichts mehr bei uns passiert. Das liegt auch daran, dass in letzter Zeit mehr Polizei und Ordnungskräfte unterwegs waren.“ ...
Kommentare: 1
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#1
...ja ich glaube das tut auch Not wenn man so hört und liest was so in Guben und Umgebung so alles passiert

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